• August 2007
    Der traumhafte Radweg durchs Valsugana ist inzwischen Bestandteil mehrerer RadReiseBücher.
  • 2015, am Kap Sankt Vinzenz
    Der Algarveradweg, auch „Ecovia Litoral“, endet hier am Kap, an der Südwestspitze des europäischen Festlandes.
  • Juli 2009, Dolomitenradweg
    Die 2010 veröffentlichte Radroute von München nach Venedig wird seit 2015 als Fernradweg München-Venezia vermarktet, weiter ausgebaut und einheitlich beschildert.
  • Sept.2013, an wilder Westküste Schottland, nördlich von Ullapool
    Für eine Neuauflage des Schottland-Buches war ich erneut drei Wochen in Schottland, mit Mietauto und Familie. Zeit für Wanderungen und Abstecher.
  • März 2012, Canal Grande
    Venedig ist das Ziel von inzwischen 5 Radreisebüchern.
  • 2015, geplante Neuerscheinung Anfang 2017
    Der erstmals in einem Radführer beschriebene Radweg führt entlang der gesamten portugiesischen Algarveküste.

Füssen Gardasee Cover

 

Kurzbeschreibung

Das Radreisebuch aus der Reihe PaRADise Guide beschreibt eine reizvolle Alpenüberquerung speziell für Touren- und Rennradler. Detailreich wird eine gut befahrbare Transalp vorgestellt, bei der fast ausschließlich befestigte Wege, Radwege und Nebenstraßen genutzt werden. Je nach individueller Tourenauswahl ergibt sich eine Gesamtstrecke von 381 bis 422 km. Dieser Radführer enthält genaue Wegbeschreibungen, exakte Höhenprofile, übersichtliche Kartenskizzen, Infos zu Sehenswürdigkeiten sowie eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten (190 Hotels/Pensionen, 50 Zeltplätze, 8 Jugendherbergen). Nützlich sind die Angaben zu Infostellen, Radläden, Versorgung und Transport. Wissenswertes zum Reiseland, praktische Tipps und 50 Fotos runden das Buch ab. Für alle Touren sind die GPS-Daten kostenfrei erhältlich.

Zur Strecke: Anfangs wird der Radroute der Via Claudia Augusta gefolgt. Auf dem Etschradweg geht es bis nach Meran und Bozen, wo man sich für eine Tourenvarianten zur Weiterfahrt zum Gardasee entscheiden kann. Zwei steigungsreiche Varianten führen von Meran und Bozen über das Gampenjoch bzw. den Mendelpass und anschließend weiter durch die spektakuläre Landschaft entlang der Brentner Dolomiten. Eine dritte Variante folgt ab Bozen weiter dem Etschradweg bis kurz hinter Rovereto, wo ein weiterer Radweg direkt zum Ufer des Gardasees führt

 

Tourenübersicht.

 

Einleitung (Auszug)

Eine Alpenüberquerung mit dem Fahrrad gilt als eine besondere und reizvolle Herausforderung, der sich jährlich tausende Radfahrer stellen. Die meisten davon nutzen dabei ein Mountainbike. Es bieten sich zahlreiche Varianten einer Alpenüberquerung, wenn auch längere Schiebeabschnitte auf unwegsamen Geröllpisten in Kauf genommen werden. Eingeschränkter sind die Möglichkeiten für Touren- und Rennradler, die eine gut befahrbare Alpenüberquerung planen und dabei überwiegend befestigte Wege und Straßen nutzen möchten. Genau an diese Gruppe von Radfahrern wendet sich dieses Buch.

Die in diesem RadReiseBuch vorgestellte Alpenüberquerung startet in Füssen, mit 808m über NN die höchstgelegene Stadt Bayerns, welche sich zudem nahe der Grenze zum österreichischen Tirol befindet. Auf einer abwechslungsreichen Strecke folgt die vorgestellte Radroute fast durchgehend bis nach Südtirol hinein der bekannten Radroute der Via Claudia Augusta. Diese ebenso gut ausgebaute wie ausgeschilderte Route folgt der geschichtsträchtigen ehemaligen Römerstraße, die schon vor fast 2000 Jahren der Überquerung der Alpen diente. Die Via Claudia Augusta führt durch die Voralpenlandschaft Bayerns, durch die imposante Bergwelt Tirols, um schließlich hinter dem Reschenpass das sonnenverwöhnte Südtirol zu erreichen. Auf dem Etschradweg geht es dann nach Meran und Bozen.

Für die Strecke ab Meran/Bozen sind im Buch mehrere Tourenvarianten zur Weiterfahrt zum Gardasee beschrieben. Zwei steigungsreiche Varianten führen in weiten Teilen durch eine spektakuläre Gebirgslandschaft, entlang der mächtigen Gebirgsmassive der Brenta-Gruppe, der Adamello-Gruppe und des Paganella-Massivs (Variante IIIA/IIIB). Eine dritte, mit Abstand leichtere Variante, folgt ab Bozen weiter dem brettflachen Etschradweg bis kurz hinter Rovereto, wo ein weiterer Radweg direkt zum Ufer des Gardasees führt (Variante IIIC). Somit ergibt sich je nach individueller Tourenauswahl eine Gesamtstrecke von 381 bis 422 km.

Die in diesem Buch ausgewählten Touren verlaufen fast durchweg auf asphaltierten, meist sehr gut zu befahrenen Straßen und Radwegen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen sind alle Touren mit Rennrädern befahrbar. Auf schlechte Wegabschnitte, insbesondere im ersten Streckenabschnitt der Transalp entlang der Via Claudia Augusta,wird im Text hingewiesen und entsprechende Ausweichvarianten vorgestellt.

Problematisch gestaltet sich die Fahrt über den Fernpass und denReschenpass. So ist die Via Claudia-Route am Fernpass eine unwegsame, steile MTB-Piste. Die Straßenvariante auf der sehr stark befahrenen Fernpass-Straße B179 ist eine eher unangenehme Alternative. Wer auch den Anstieg hinauf nach Nauders zum Reschenpass umgehen möchte, nutzt den Busshuttle  „Via Claudia Augusta Huckepack“. Am Fernpass verkehrt der Busshuttle zwischen Biberwier und Nassereith. Am Reschenpass verkehrt der Busshuttle auf der Strecke Landeck-Pfund-Nauders.

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